{"id":567,"date":"2023-11-15T13:56:59","date_gmt":"2023-11-15T12:56:59","guid":{"rendered":"https:\/\/karlshochschule.de\/?p=567"},"modified":"2024-02-23T10:25:49","modified_gmt":"2024-02-23T09:25:49","slug":"abgeschlossene-forschungsprojekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/unserehochschule\/forschung\/abgeschlossene-forschungsprojekte.html","title":{"rendered":"Abgeschlossene Forschungsprojekte"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading nachh1\">Ich stelle mir vor, Management wird hier anders gedacht.<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich sehe eine Fakult\u00e4t, die Management aus der kulturwissenschaftlichen Perspektive der Performanz betrachtet und daher multidisziplin\u00e4r und wissenschaftsintegrierend vorgeht. Performanz wird hier als Managementkonzept begriffen und aus den unterschiedlichsten Blickrichtungen \u2013 z. B. soziologisch, \u00e4sthetisch oder ethisch \u2013 beleuchtet. Ich stelle mir vor, dass hier die Begriffe von \u201eRaum\u201c und \u201eInszenierung\u201c als Auspr\u00e4gungen der Performanz verstanden werden und zum Ausgangspunkt f\u00fcr wissenschaftliche Untersuchungen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie sieht eine zeitgem\u00e4\u00dfe Fakult\u00e4t f\u00fcr Betriebswirtschaft &amp; Management f\u00fcr mich aus? Nat\u00fcrlich ber\u00fccksichtigt sie die Inhalte und Methoden der \u201eklassischen\u201c Betriebswirtschaft, wie z. B. die Rationalit\u00e4tsprinzipien oder marktwirtschaftliche Konzeptbildung. Im Kern hinterfragt sie die gegebenen Konzepte aber kritisch und nimmt eine kulturalistisch und gesellschaftstheoretisch gepr\u00e4gte Perspektive auf Wirtschaft und Management ein. Ich stelle mir vor, an dieser Fakult\u00e4t wird unternehmerisches Handeln anders verstanden \u2013 eingebettet in einen soziokulturellen Kontext und eingebunden in ein ethisch fundiertes, diskursives Denken und Tun. Diese Einstellung spiegelt sich auch in den Forschungsthemen der Fakult\u00e4t wider.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SPIEL MIT! Soziale Partizipation und interkulturelle Erfahrungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lebendiges Miteinander in Th\u00fcringen<\/h3>\n\n\n\n<p>SPIEL MIT ist ein im Rahmen des Programms &#8222;Zusammenhalt durch Teilhabe&#8220; vom Bundesministerium des Inneren gef\u00f6rdertes und von der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung umgesetztes Drittmittelprojekt, dessen Projektlaufzeit sich urspr\u00fcnglich auf zwei Jahre belief (Nov. 2016 \u2013 Okt. 2018), das aber bis Oktober 2019 verl\u00e4ngert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Projektes ist es, die interkulturelle \u00d6ffnung von Sportvereinen, die im Landessportbund Th\u00fcringen organisiert sind, zu unterst\u00fctzen und deren langfristige Etablierung als strategische Aktivit\u00e4t der Vereine zu f\u00f6rdern. Dieses Ziel wird durch vier ineinandergreifende Ma\u00dfnahmenpakete erreicht, welche in enger Kooperation der Karlshochschule International University mit der Hochschule Karlsruhe f\u00fcr Technik und Wirtschaft, der Fachstelle f\u00fcr interkulturelle \u00d6ffnung AWO Kreisverband Jena-Weimar (Koordinator) sowie dem Landessportbund Th\u00fcringen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Status-Quo-Analyse der interkulturellen \u00d6ffnung Th\u00fcringer Sportvereine (aktuelle Lage, existierende Ma\u00dfnahmen und Kompetenzen, Wirkungen und Bedarf) sollen in Zusammenarbeit mit vier Th\u00fcringer Schwerpunktvereinen weitere qualitative vertiefende Studien durchgef\u00fchrt sowie eine Beratungsinfrastruktur zur Steigerung interkultureller Kompetenz und \u00d6ffnung in Sportvereinen aufgebaut werden. Die Schwerpunktvereine werden in der Umsetzung integrativer Ma\u00dfnahmen begleitet, um sowohl ein interkulturelles Lernen als auch ein interkulturelles Verst\u00e4ndnis in der Vereinslandschaft zu f\u00f6rdern und Zugangsbarrieren f\u00fcr Menschen mit Migrationshintergrund zu bestehenden Sportangeboten abzubauen. Diese Ma\u00dfnahmen werden als Ergebnis der Status-Quo- und der vertiefenden Analyse bedarfsgerecht konzipiert. Nach einer anderthalbj\u00e4hrigen Begleitung der vier Schwerpunktvereine werden mittels einer dritten Studie Gelingensfaktoren untersucht und notwendige Strukturen festgestellt, die in einem <em>Good-Practice<\/em>-Leitfaden zur \u00dcbertragbarkeit der Projektergebnisse zusammenflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse wird sich nicht nur in der Entstehung eines verst\u00e4rkten Bewusstseins \u00fcber die soziale Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch in der Best\u00e4ndigkeit der genannten Beratungsinfrastruktur sowie der Entwicklung von Netzwerken mit Migrantenorganisationen und \u00e4hnlichen Organisationen im Sozialraum der Vereine widerspiegeln.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Partner:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.awo-jena-weimar.de\/fachstelle-fuer-interkulturelle-oeffnung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AWO Kresiverband Jena-Weimar e.V., Fachstelle Interkulturelle \u00d6ffnung.<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.hs-karlsruhe.de\/fakultaeten\/w\/personen\/professorinnen\/prof-dr-andrea-cnyrim.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hochschule Karlsruhe f\u00fcr Wirtschaft und Technik, Fakult\u00e4t f\u00fcr Wirtschaftswissennschaften (Professur f\u00fcr Intercultural Communiaction, European Business Cultures).<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.thueringen-sport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Landessportbund Th\u00fcringen.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Rahmenprogram:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zusammenhalt durch Teilhabe. Programm f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement und demokratisches Handlen. Bundesministerium des Innern (Umgesetzt durch Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung).<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kontakt:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Helena Faust M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin hfaust(at)karlshochschule.de<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Publikationen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/Spielmit_Gute-Praxis-Leitfaden.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Interkulturelle \u00d6ffnung in Sportvereinen: Gute-Praxis-Leitfaden aus dem Modellprojekt SPIEL MIT!<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/spiel_mit_kultursensible_oeffentlichkeitsarbeit_sportvereine.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Analyse: Kultursensible \u00d6ffentlichkeitsarbeit von Sportvereinen (2018)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/SPIEL_MIT__Status_Quo_Analyse_2017.pdf\">Status Quo Analyse 2017<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/Spiel-mit-2020-Chancen-Karlshochschule.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Chancen und Barrieren in Sportvereinen aus der Sicht von Personen mit Migrationserfahrung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/Spiel-mit-2020-Wahrnehmungen-Karlshochschule.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wahrnehmung und Einstellungen von Personen mit Migrationserfahrung gegen\u00fcber Sportvereinen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/Einstellungen-Sportvereinsmitglieder-Fremdheit-Veraenderung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Einstellungen von Sportvereinsmitgliedern gegen\u00fcber Fremdheit und Ver\u00e4nderung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"\/downloads\/forschung\/Motive-Faktoren-Uebernahme-Funktionstraegerschaft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Motive und Faktoren f\u00fcr die \u00dcbernahme einer Funktionstr\u00e4gerschaft durch Migrant*innen im organisierten Sport<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">DIVERSE (Diversity Improvement as a Viable Enrichment Resource for Society and Economy)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Rahmenbedingungen:<\/strong> EU-gef\u00f6rdertes Projekt (Integration Fund), 18 Monate Laufzeit (Start: Dez. 2013), 10&nbsp;teilnehmende L\u00e4nder, Koordination durch die Katholische Universit\u00e4t Mailand (WWELL Research Centre), gesch\u00e4tztes Gesamtvolumen rund 900t Euro.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Partner:<\/strong> Katholische Universit\u00e4t Mailand (Italien), Universit\u00e4t Huelva (Spanien), Neue Universit\u00e4t Lissabon (Portugal), Karlshochschule International University (Deutschland), Radboud Universit\u00e4t Nijmegen (Niederlande), Universit\u00e4t Waasa (Finnland), Universit\u00e4t Umea (Schweden), Universit\u00e4t Lodz (Polen), Universit\u00e4t Tartu (Estland), Menedek Gesellschaft f\u00fcr Migration (Ungarn), Stiftung f\u00fcr die Forschung zu Multiethnizit\u00e4t ISMU (Italien), drei weitere Non-for-Profit Organisationen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allgemeine Zielsetzung:<\/strong> Das Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen und effektiven Integrationsmodells f\u00fcr Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten (Nicht-EU-B\u00fcrger). Die Entwicklung erfolgt durch die Anpassung und Verbesserung der Praxis von Multi-Stakeholdern, die mit der Einsch\u00e4tzung und Bewertung der Potentiale dieser Migrantinnen und Migranten f\u00fcr die aufnehmende Gesellschaft, und zwar in sozialer und \u00f6konomischer Hinsicht, befasst sind. Besonderes Augenmerk gilt non-formalen Kenntnissen und Kompetenzen der drittstaatlichen Migranten, dem relationalen Zusammenhang zwischen ihnen und den Institutionen im Kontext von Migration und Integration sowie insbesondere auch den aktuellen diesbez\u00fcglichen Ma\u00dfnahmen in Organisationen (Diversity Management). Zu den anvisierten Projektergebnissen z\u00e4hlen Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und die Politik zur St\u00e4rkung der b\u00fcrgerlichen Teilhabe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorgesehenes Arbeitsprogramm:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wissensl\u00fccken schlie\u00dfen. Zun\u00e4chst erfolgt eine umfangreiche parallele Datenerhebung in zehn EU-L\u00e4ndern. Auf der Basis qualitativer Studien wird empirisch erforscht, a) welche Diversity Management Praxis in Profit- und Non-for-Profit-Organisationen gepflegt wird, b)&nbsp;welche Instrumente bei der Bewertung und Anerkennung von formalen, informalen und non-formalen Kompetenzen und F\u00e4higkeiten von drittstaatlichen Migranten gebraucht werden, c) welche ehrenamtlichen Aktivit\u00e4ten diese Migranten entfalten. Alle Daten gehen in eine komparative Analyse ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Anerkennungspraxis verbessern. Diese Komponente entwickelt, und zwar auf der Basis eines synergetischen Dialogs zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Stakeholdergruppen, einen neuen Ansatz zur Anerkennung des Wissens und der F\u00e4higkeiten von drittstaatlichen Migranten. Dabei werden insbesondere auch die informellen Kompetenzen, die in den Herkunftskulturen erworben wurden, ber\u00fccksichtigt. Das Ergebnis ist ein prototypisches und l\u00e4nder\u00fcbergreifendes Modell zur Bewertung und Anerkennung von deren Wissen, F\u00e4higkeiten und Kompetenzen. Beteiligt sind hier die L\u00e4nder Italien, Deutschland, Portugal, Schweden und Niederlande.<\/li>\n\n\n\n<li>Anwendungen und Integration. In der Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen (MSO) und einzelnen in den L\u00e4ndern in der Anerkennungspraxis t\u00e4tigen Einrichtungen wird das neu entwickelte Format getestet. Parallel dazu konzentriert sich die Analyse in der fortgeschrittenen Phase auf die Beteiligung drittstaatlicher Migrantinnen und Migranten an freiwilligen und ehrenamtlichen Zusammenschl\u00fcssen und Vereinigungen und diesbez\u00fcglich auf die M\u00f6glichkeiten der Verbesserung ihrer b\u00fcrgerlichen Teilhabe (Schwerpunkt Italien und die Niederlande).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Ergebnisse und Verbreitung:<\/strong> Das Projekt entwickelt auf der Basis partizipativer Vorgehensweisen einen innovativen, zeitgem\u00e4\u00dfen und angewandten Zugang zu Fragen der Integration und der Anerkennungspraxis in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Das Modell und das Konzept werden in Seminaren und in Briefings vorgestellt und diskutiert. Die Zusammenarbeit mit Partnern in Profit- und Non-Profit-Umgebungen, in der Praxis sowie auch in der \u00d6ffentlichkeit und der Politik gew\u00e4hrleistet einen nachhaltigen Effekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Karlshochschule International University, Karlsruhe, M\u00e4rz 2014<br>Kontakt: Roman Lietz M.A., rlietz(at)karlshochschule.de<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Emerald Forest<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um ein Forschungsprojekt im engeren Sinn. Allerdings sind die Ergebnisse f\u00fcr die hochschulische Arbeit sehr interessant. Ein Team aus sieben verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u2013 darunter befindet sich z.B. auch unsere Partnerhochschule in Valmiera in Lettland \u2013 arbeitet an einem Management-Simulation-Spiel, das an den Hochschulen ausprobiert und dann kontinuierlich verbessert wird. Ziel ist, den Studierenden praxisnahe Bedingungen zum Erwerb von Management-Knowhow und praxisrelevantem Wissen anzubieten. Das verwendete System ist hinreichend komplex, um multifaktorielle und wirklichkeitsnahe Unternehmenskontexte zu simulieren. Unter anderem kann mit dem Instrument ein Freizeitpark aufgebaut und betrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt wird von der EU-Kommission durch eine finanzielle Unterst\u00fctzung gef\u00f6rdert. Die Leitung des Konsortiums liegt bei der Hochschule im niederl\u00e4ndischen Breda. Zu dem Team geh\u00f6ren an der Karlshochschule Prof. Dr. Clemens Werkmeister, Prof. Dr. Antti Vihinen und Professor Dr. Kai Holschuh.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgeschlossene Projekte 2013<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Touring Consumption 2013<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In a world that is increasingly diverse and complex, the need for an innovative understanding of the resulting dynamics is pressing. The communities are growing together with remarkable new dimensions of multi-ethnicity, demographies are changing, new challenges are arising for leaders in organizations, political institutions, and for societal groups of any kind.<\/p>\n\n\n\n<p>The consensus narrative of the society changes and we need, probably, to learn new languages to describe and to explain it. The present conference deals with diversity, a poly-functional notion for the description and analysis of these complex dynamics. Among the multiple usages of the notion, as well as on the edges of it, the conference will pronounce three major goals: First, it aims at sounding and differentiating the theoretical state-of-the-art in relation to diversity. Secondly, we want to establish a methodological grounding of diversity as a social reality, which is constituted by and within communicative action. Third, there is a strong need for empirical analyses that show the qualitative dynamics of diversity in different societal domains, i.e. organizations, urban environments, companies, etc.<\/p>\n\n\n\n<p>The layout of the conference is designed both for researchers and for practitioners. We want you to meet in arenas of discussion, to create the interactive encounters that are needed for development. Our task is to find synergies and an innovative treatment of the notion. Diversity is not a set of criteria for nailing social differences; it is an integrating momentum of life.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grundtvig Lernpartnerschaft: \u201eAge-related Leadership \u2013 workshop for Managers who lead elder employees\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der demographische Wandel stellt uns vor eine Herausforderung. Der Anteil der arbeitenden Bev\u00f6lkerung nimmt in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern aufgrund alternder Arbeitnehmerschaft ab. Die Karlshochschule lud mehrere Partner dazu ein, sich an einer gemeinsamen \u201eLearning Partnership\u201c zu beteiligen und Instrumente zur Steigerung der Arbeitsf\u00e4higkeit alternder Arbeitskr\u00e4fte zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 11. und 12. April 2013 besuchten zehn Manager aus Deutschland, Italien, Finnland und der Schweiz das Karlshochschule Management Institut, um an einem intensiven Trainingsprogramm teilzunehmen, im Zuge dessen sie sich ausgiebig mit der Thematik der altersgerechten F\u00fchrung befassten. Der \u201eAge-related Leadership Workshop for Managers who lead elder Employees\u201c wurde von dem Management Institut und seinen drei Partnern entwickelt und durchgef\u00fchrt. Er stellte einen wirkungsvollen Abschluss des zwei-j\u00e4hrigen Forschungsprojekts \u2013 Teil des <a href=\"http:\/\/www.lebenslanges-lernen.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eGrundtvig-Programms\u201c<\/a> der Europ\u00e4ischen Kommission \u2013 dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Projekts war es, ein Trainingskonzept zu entwickeln, welches Manager der altersgerechten F\u00fchrung n\u00e4herbringt und ihnen eine neue Sensibilit\u00e4t gegen\u00fcber alternden Belegschaften vermittelt. Schlussendlich ist dieses Wissen dazu gedacht, sie zu einem Umgang mit alternden Angestellten zu bef\u00e4higen, der von einem reflektierten F\u00fchrungsverst\u00e4ndnis gepr\u00e4gt ist. Die Bedeutung solcher Kompetenzen wird in der <a href=\"http:\/\/www.istud.it\/en\/attivita_ricerca\/age-related.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projektbeschreibung<\/a> der \u201eResearch activities\u201c-Seite des Fondazione Istud veranschaulicht (hier von Karlshochschule Management Institut \u00fcbersetzt): \u201eAngestellten ein gesundes und geschultes Berufsleben zu gew\u00e4hrleisten ist eine Grundvoraussetzung, f\u00fcr die Manager Sorge tragen m\u00fcssen. Daher ist es zwingend notwendig, dass Unternehmen und Manager verstehen, wie sie mit einer alternden Belegschaft umgehen sollten. Studien zeigen auf, dass F\u00fchrung den einzigen wesentlichen Einflussfaktor bildet, der die Arbeitsf\u00e4higkeit \u00e4lterer Arbeitskr\u00e4fte aufbessert.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach ist es von gro\u00dfer Bedeutung, Manager zur F\u00fchrung \u00e4lterer Arbeitnehmer zu schulen; Wir brauchen Konzepte der \u201ealternsgerechten F\u00fchrung\u201c.\u201c Aufbauend auf umfangreiche vorausgehende Forschung , die u.a. eine Gro\u00dfumfrage beinhaltete, an der 755 Manager der Partnerl\u00e4nder teilnahmen, stellten die vier Institute eine durchgreifende Analyse zur alternsgerechten F\u00fchrung zusammen. Diese besch\u00e4ftigte sich ebenfalls ausgiebig mit der Bedeutung von Alterswahrnehmungen sowie dem Umgang mit diesen. Das Forschungsprojekt kombinierte soziologische, psychologische, betriebswirtschaftliche, F\u00fchrungs- und arbeitsmedizinische Perspektiven und erm\u00f6glichte es den Partnern somit, die verschiedenen Aspekte der Thematik aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu betrachten. Ebenso erm\u00f6glichte es der Workshop im April den Teilnehmern, alternsgerechte F\u00fchrung aus verschiedenen kulturellen Gesichtspunkten zu analysieren und neue Konzepte f\u00fcr ihre eigenen Unternehmen zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Trainer der vier Partnerinstitutionen verbanden theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung, u.a. durch die Einf\u00fchrung eines \u201eLearner\u2019s Portfolio\u201c. Diese Mappe beinhaltete eine Reihe von Fragen und Aufgaben zum Gelernten und bot die M\u00f6glichkeit, Eindr\u00fccke und Einf\u00e4lle zu notieren sowie die neun Kernfragen zur eigenen Meinung und Firma kritisch zu beantworten. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit trug die Forschungskooperation auf vielen verschiedenen Ebenen Fr\u00fcchte und bildete eine bereichernde Lernerfahrung f\u00fcr alle Beteiligten. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt wird an der Karlshochschule geleitet von Prof. Dr. Cordula Braedel-K\u00fchner.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuelle Publikation:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Braedel-K\u00fchner, C. und van Elst, H. (2012): Age constructions and age images of leaders within the concept of individualised, age-related leadership. In: Sociologia del lavoro, 125(1), 118-137.<\/li>\n\n\n\n<li>Braedel-K\u00fchner, C.\/Eberhardt, D.\/Meyer, M. (2011): Individualisierte, alternsgerechte F\u00fchrung: ein Konzept im Spannungsfeld von Individualisierung und Gleichbehandlung. In: Diversitas, Zeitschrift f\u00fcr Managing Diversity und Diversity Studies 1, 63-71.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>This project has been funded with support from the European Commission. This publication [communication] reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgeschlossene Projekte 2012<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Re-Thinking Diversity<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In a world that is increasingly diverse and complex, the need for an innovative understanding of the resulting dynamics is pressing. The communities are growing together with remarkable new dimensions of multi-ethnicity, demographies are changing, new challenges are arising for leaders in organizations, political institutions, and for societal groups of any kind. The consensus narrative of the society changes and we need, probably, to learn new languages to describe and to explain it.<\/p>\n\n\n\n<p>The present conference deals with diversity, a poly-functional notion for the description and analysis of these complex dynamics. Among the multiple usages of the notion, as well as on the edges of it, the conference will pronounce three major goals: First, it aims at sounding and differentiating the theoretical state-of-the-art in relation to diversity. Secondly, we want to establish a methodological grounding of diversity as a social reality, which is constituted by and within communicative action. Third, there is a strong need for empirical analyses that show the qualitative dynamics of diversity in different societal domains, i.e. organizations, urban environments, companies, etc. The layout of the conference is designed both for researchers and for practitioners.<\/p>\n\n\n\n<p>We want you to meet in arenas of discussion, to create the interactive encounters that are needed for development. Our task is to find synergies and an innovative treatment of the notion. Diversity is not a set of criteria for nailing social differences; it is an integrating momentum of life. Das Projekt wird an der Karlshochschule geleitet von Prof. Dr. Cordula Braedel-K\u00fchner und Prof. Dr. Andreas P. M\u00fcller.<\/p>\n\n\n\n<p>This project has been funded with support from the Volkswagen Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgeschlossene Projekte 2011<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Branded Spaces<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Ph\u00e4nomen Marke hat sich in Gesellschaft und Wirtschaft sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis zu einem wichtigen Thema entwickelt. Allerdings ist zu beobachten, dass sich Marken extrem wandeln und immer neue Felder besetzen. Dabei gewinnt insbesondere der Raum an Bedeutung. Konnte man fr\u00fcher Marken vor allem im Zweidimensionalen erleben, dringen sie inzwischen immer mehr in das Dreidimensionale vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst in den neu entstehenden virtuellen R\u00e4umen (Social Media, Clouds etc.) sind Marken nicht mehr wegzudenken. In diesem Zusammenhang ergeben sich wichtige Fragen: Wie werden Marken im Raum inszeniert? Wie sind unterschiedliche Formen von Branded Spaces gestaltet? Wie ver\u00e4ndert der reale, aber auch der virtuelle Raum die Markenwahrnehmung bei den Stakeholdern? Wie werden Branded Spaces geplant, organisiert und vermarktet? Wo sind Chancen und Risiken f\u00fcr Marken im Raum?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt wird an der Karlshochschule geleitet von Prof. Dr. Louise Bielzer und Prof. Dr. Stephan Sonnenburg. Im September 2011 fand an der Karlshochschule eine <a href=\"http:\/\/branded-spaces.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">internationale Konferenz zum Thema \u201eBranded Spaces\u201c<\/a> statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Betrieb von Sport- und Veranstaltungsimmobilien. Managementherausforderungen und Handlungsoptionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dem Verst\u00e4ndnis von Raum als Infrastruktur und Rahmen f\u00fcr die Inszenierung von Sport- und sonstigen Veranstaltungen folgend standen spezifische Managementherausforderungen beim Betrieb verschiedener Sport- und Veranstaltungsimmobilientypen im Mittelpunkt des Projekts.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel war es, Anforderungen an das Management von Sport- und Veranstaltungsimmobilien wie beispielsweise Multifunktionshallen, Eishallen, B\u00e4der etc. zu analysieren und einzuordnen, Handlungsoptionen darzustellen und diese vor dem Hintergrund der Anspr\u00fcche der verschiedenen Stakeholder dieser Immobilien zu bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuelle Publikation: Bielzer, L.\/Wadsack, R. (Hg.) (2011): Betrieb von Sport- und Veranstaltungsimmobilien. Managementherausforderungen und Handlungsoptionen. Frankfurt\/Bern: Peter Lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt wurde von Prof. Dr. Ronald Wadsack (Ostfalia Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften, Campus Salzgitter, Institut f\u00fcr Sportmanagement) und Prof. Dr. Louise Bielzer, Leiterin des Studiengangs Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der Karlshochschule International University, koordiniert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich stelle mir vor, Management wird hier anders gedacht. Ich sehe eine Fakult\u00e4t, die Management aus der kulturwissenschaftlichen Perspektive der Performanz betrachtet und daher multidisziplin\u00e4r &#8230; <a title=\"Abgeschlossene Forschungsprojekte\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/unserehochschule\/forschung\/abgeschlossene-forschungsprojekte.html\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Abgeschlossene Forschungsprojekte\">Details<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":725,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-567","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung","infinite-scroll-item","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/567\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/725"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karlshochschule.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}