Was passiert, wenn tradierte Grenzen zwischen Disziplinen, Institutionen und Praxisfeldern im Kulturmanagement fallen? Genau dieser Frage widmet sich die Tagung — und lädt ein, etablierte Strukturen zu öffnen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft zu erproben. Der Blick geht dabei bewusst über die DACH-Region hinaus.
Willkommen sind sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch innovative Fallstudien aus der Praxis. Mögliche Themenfelder umfassen unter anderem:
- Ansätze — Wie tragen innovative theoretische oder empirische Ansätze dazu bei, traditionelle Disziplingrenzen zu überwinden?
- Strategien — Welche Innovationen aus verschiedenen kulturellen Kontexten — von Clubs über Kinos bis hin zu digitalen Plattformen — können das Kulturmanagement inspirieren?
- Modelle — Wie verändern sich Organisationsformen im Kulturbereich durch hybride Modelle im Spannungsfeld von öffentlicher Förderung und zivilgesellschaftlichem Engagement?
- Netzwerke — Wie lässt sich Kultur über einzelne Organisationen hinaus in räumlichen oder digitalen Netzwerken gestalten?
- Grenzen — Welche Grenzen sprengen neue digitale Entwicklungen, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz?
- Chancen — Welche Möglichkeiten bieten internationale Perspektiven für Innovation im Kulturmanagement?
- Prozesse — Welche innovativen Ansätze gibt es mit Bezug auf soziale Transformationsprozesse, Stadtentwicklung und kulturelle Teilhabe?
- Kompetenzen & Future Skills — Welche Lernformate und Fähigkeiten brauchen Kulturmanager:innen im 21. Jahrhundert?
Einreichungsformate
Eingereicht werden können:
- Vorträge — 20 Minuten, Mittwoch & Donnerstag
- Poster Sessions
- Interaktive Workshops — 90 Minuten, Freitag
- Sprache: Deutsch oder Englisch
Was ein Abstract enthalten muss
Ein Abstract umfasst maximal 500 Wörter, fünf Schlüsselbegriffe sowie Name, Institution und E-Mail der Vortragenden. Bitte kennzeichnen ob es sich um eine wissenschaftliche Perspektive oder eine Problemstellung aus der Praxis handelt. Bei wissenschaftlichen Beiträgen: Ziel, Kontext, theoretischer und methodischer Ansatz, erwartete Ergebnisse und Hauptreferenzen. Bei Praxisbeiträgen: institutioneller Kontext, Akteure, Problemstellung, Herangehensweisen und Lessons Learnt. Über die Annahme wird bis Ende Mai 2026 entschieden.
Einreichung bis 17. April 2026
Begutachtungsverfahren
Die Beiträge werden von der wissenschaftlichen Leitung aus Angehörigen der Karlshochschule und Vorstandsmitgliedern des Fachverbands begutachtet: Björn Bohnenkamp und Anca Unertl (Karlshochschule), Franziska Breuning (Universität Basel), Hellen Gross (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar), Christian Holst (Leuphana Universität Lüneburg), Marlene May (Karlshochschule) sowie Ringo Rösener (Universität Leipzig).
Publikation
Das Journal „Kulturmanagement. Forschung & Transfer“ wird dem Thema der Tagung eine eigene Ausgabe widmen. Weitere Informationen zur Einreichung für das Journal unter: fachverband-kulturmanagement.org
Kontakt
Björn Bohnenkamp: kulturmanagement@karlshochschule.de
Anca Unertl / Carolin Klemenz: av@artis-logistics.com
ORGANISATION
Karlshochschule International University
ArtisLogistics Kulturmanagement
TAGUNGSORT
Karlshochschule International University
Karlstrasse 36-38